Historie


Hier erfährst Du mehr über die Location und Ihre Geschichte. Hier ist viel passiert und viele haben hier schon gefeiert.

Die Kellerräume des Kontorhaus Leder-Schüler am Heidenkampsweg im Stadtteil Hammerbrook waren schon seit den 1960er Jahren Herberge für ungewöhnliche Clubs. 1962 eröffnete Danny's Pan von Dany Marino, dem „Botschafter des französischen Chansons in Hamburg. Die Location wurde zum Mekka der Hamburger Folklore-Bewegung. Dany sang George Brassens auf Deutsch, er war Vorbild und Lehrer für viele junge Musiker, die bei ihm auftraten. Unter ihnen: Reinhard Mey, Klaus Hoffmann, Hannes Wader. Auch Mike Krüger und Otto Waalkes feierten im „Danny's Pan“ ihre ersten Erfolge.

Wir komplettieren die Geschichte weiter. Daher lohnt es sich immer mal wieder rein zu schauen. Wir wünschen Dir viel Spaß beim lesen.


Partygäste @ Shake!


Samstag 02.02.2007

Bei „URBAN FLAVOUR“ feierte HANSA ROSTOCK Profi VICTOR AGALI mit.

Samstag 17.02.2007

Bei „LIPSTICK“ gab es einmal mehr Black Music at it’s best. Auch die HSV-Profis Thimothee ATOUBA, Boubacar SANOGO und Vincent KOMPANY schauten rein.

Samstag 11.06.2005

Wie jeden Samstag im Shake! gab es Black Music at it’s best.

Auch Mola Adebisi schaute rein. Sein Urteil zum Shake!: „Es gefällt mir sehr gut und ich komme auf jeden Fall wieder!“. Das Shake!-Team freut sich.


2004 „Shake!®“ „The best Groove in town!®“


2004 war es dann soweit. Nach umfangreichen Umbauarbeiten eröffnete das „Shake!“ am 7. Oktober 2004 seine Pforten.


1997 „Chocolate City“


1997 wechselte die Location zum wiederholten Male den Betreiber und den Namen. 1997 eröffnete hier das „Chocolate City“.


1985 „Front“


1985 eröffnete hier Willi Prange (†2006), das erste „Front“.

Das FRONT ist der Name einer ehemaligen populären House- und Schwulendiskothek in Hamburg,

Eröffnet wurde der Club im Jahr 1983 von dem Friseurmeister Willi Prange (†2006) und seinem Lebensgefährten Phil Clarke († 2003). Das „FRONT“ schloß seine Pforten bis zum Jahr 1996.

Das Publikum hatte einen bemerkenswert hohen Anteil an Homosexuellen, die den Club als ihren Treffpunkt ansahen. Samstags und Mittwochs war das Publikum „gemischt“ (Männer und Frauen), Freitags hieß es dagegen „Men Only“. Es gab seither eine starke Verbindung zu der Hamburger Homosexuellenszene sowie ein freundschaftliches Verhältnis mit der mittlerweile geschlossenen Lesbendisko „Camelot“ am Hamburger Berg in St. Pauli. Die Hamburger Aids-Benefiz-Veranstaltung Red, Hot & Dance hat seine Wurzeln ebenfalls in der Community um die Discothek „FRONT“ und wurde von Willi Prange und seinem Vertrauten Lutz Kretschmann-Johannsen maßgeblich vorangetrieben

Der Club war sehr minimalistisch eingerichtet, es gab eine sehr kleine Bar, eine Garderobe sowie eine bemerkenswerte, von Aussen mit Aluminum verkleidete DJ-Kabine. Auch die Lichtanlage war sehr spartanisch, am herausragendsten war die Anordnung bunter Neonleuchten, die an bestimmten Höhepunkten der Musik zum Flackern gebracht wurden.

DJs und Musik Front gab es als erste Location House-Musik in Deutschland. Auch andere musikalische Trends wie z.B. Acid House wurden hier geprägt. Die Diskothek war in und beherberte bis Mitte der 1990er Jahre die musikalische Avantgarde der Metropolregion. Einziger Fremdveranstalter waren damals das RG-PH-Project (heute JR-Project). Erster stilprägender DJ des Clubs war der spätere Moderedakteur Klaus Stockhausen. 1988 startete im „FRONT“ Stockhausens „Eleve“ + DJ Boris Dlugosch seine spätere internationale Karriere. Ebenfalls der heute bekannte Berliner Sören aka Stereo-Jack.

Der musikalische Stil des „FRONT“ hat über Jahre die Housemusikszene Continentaleuropas geprägt. Nahezu die gesamte Prominenz der Housemusic-Kultur hat über die Jahre im „FRONT“ aufgelegt. Dazu gehören Stars wie Frankie Knuckles, aber z.B. auch Masters at Work. Das „FRONT“ ist massgeblich am Erfolg amerikanischer House-Plattenlabels, wie z.B. Strictly Rhythm oder Nu Groove auf der deutschen Markt beteiligt. Im Front selbst wurde fast ausschließlich nur House, insbesondere in seinen Deep- und Garage-Spielarten aufgelegt. Gelegentlich fanden hochgepitchte Discoklassiker den Weg auf den Plattenteller. Techno und verwandte Stile waren dort jedoch nicht zu finden. Typisch für das Front war der relativ mittenbetonte, wenig basslastige Sound.


1980 „Noise“


Von 1980 an war es dann das „Noise“.

Mehr Infos folgen.


1965 „Danny's Pan“


1965 eröffnet dann das „Danny's Pan“. Das „Danny's Pan“ war ein bedeutender Folklore-Club in Hamburg. Internationale Folklore, Chansons, Gesellschaftskritisches - hier fanden sich alle zusammen, die ein Faible für die leisen Töne, für „unplugged“ hatten.

Der Club wurde 1962 in Eimsbüttel von Danny Marino, dem „Botschafter des französischen Chansons“ in Hamburg, eröffnet. 1966 zog er in Kellerräume am Heidenkampsweg (Hammerbrook). Die Location wurde zum Mekka der Hamburger Folklore-Bewegung. Danny sang Georges Brassens auf Deutsch, er war Vorbild und Lehrer für viele junge Musiker, die bei ihm auftraten. Unter ihnen: Reinhard Mey, Klaus Hoffmann, Hannes Wader und Abi Wallenstein. Auch Mike Krüger und Otto Waalkes feierten im „Danny’s Pan“ ihre ersten Erfolge.

Danny Marino, mit bürgerlichem Namen Salvatore Mezzasalma, Chansonsänger mit Wurzeln in Frankreich und Italien, wuchs in Tunesien auf und war bei einer Tingel-Tour durch Europa in Hamburg hängengeblieben. Er starb am 16. September 2003 in Hamburg, nachdem er zuletzt in Marokko lebte.

Dany, der Napoleon des Chansons

 

 

Eingang des „Danny’s Pan“ im Heidenkampsweg

Dany Marino war seit 1962 in Hamburg der bekannteste Botschafter des französischen Chansons. Sein Lokal „Dany’s Pan“ im Heiden-kampsweg wurde zum Mekka der Hamburger Folklore-Bewegung. Dany sang George Brassens auf Deutsch, er war Vorbild und Lehrer für viele junge Musiker, die bei ihm auftraten. Unter ihnen: Reinhard Mey, Klaus Hoffmann, Hannes Wader. Auch Mike Krüger und Otto Waalkes feierten im „Dany’s Pan“ ihre ersten Erfolge. In den achtziger Jahren kochte und musizierte Dany im Cafe Concert an der Lübecker Straße. Danach ließ er in Marokko nieder, kam aber zur ärztlichen Behandlung immer wieder nach Hamburg. Dany Marino starb am 17. September 2003 im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

 

 

Dany Marino (1969), mit bürgerlichem Namen Salvatore Mezzosalma. Der Franzose aus Tunesien mit italienischen und spanischen Großeltern lebte zuletzt in Marokko.

 

Mike Krüger live im Dan'y Pan Hamburg:

http://austriancharts.at/showitem.asp?key=12485&cat=a

 

Als wär’s wie früher

NDR 90,3 erinnert am Sonntag an „Danny’s Pan“

Hamburg - Zwanzig Jahre lang war „Danny’s Pan“ eine Institution in Hamburg. Hier traten Reinhard Mey, Otto Waalkes, Hannes Wader oder Mike Krüger auf, hier nahmen große Karrieren ihren Anfang, hier durfte singen, wer erstmals öffentlich auftreten wollte. Am Sonntag erinnert NDR 90,3 mit einer „Sonntakte“-Veranstaltung im Rolf-Liebermann-Studio an die alten Zeiten.

Wo sind sie geblieben? Was ist aus den Künstlern geworden, die damals in „Danny’s Pan“ zu Gast waren? Von 11 Uhr an versammeln sich Musiker und Zeitzeugen, um an den Szene-Treff zu erinnern. Und an den Hausherrn Danny Marino, der am 16. September 2003 in Hamburg völlig verarmt starb und in Ohlsdorf begraben liegt. Ihm zu Ehren wollen die alten Freunde Geld zusammenbringen, um einen Gedenkstein auf sein Grab zu stellen. Dafür verzichten alle Künstler, die Sonntag auftreten, aufs Honorar.

Danny Marino, Chansonsänger mit Wurzeln in Frankreich und Italien, wuchs in Tunesien auf und war bei einer Tingel-Tour durch Europa in Hamburg hängengeblieben. Das war Anfang der 60er Jahre. Die Idee, eine Musikkneipe zu eröffnen, testete Danny zunächst am Mittelweg, wo er zur Gitarre sang. Lutz Cassel, Wegbegleiter von Danny Marino und Mitinitiator dieser „Sonntakte“-Sendung, erinnert sich: „Zu ihm stießen schon bald einige Musiker, die auf der Straße gespielt hatten und fragten, ob sie auch mal auftreten dürften. Das war so erfolgreich, dass kurz darauf in Eimsbüttel das ,Danny's Pan’ eröffnet wurde."


1965 „Cotton Club“


Ca. um 1965 wurde das Tanz- und Eßlokal abgelöst durch den ersten „COTTON-CLUB“.


1946 „Tangorett“


In der Nachkriegszeit um 1946 wurde hier das erste Tanzlokal mit dem Namen „Tangorett“ nach dem Krieg eröffnet. Ein Tanz- und Eßlokal, geleitet von Anna Zetsch, welches in Verbindung mit dem Erdgeschoß (die heutige „Trafalgar Lounge“) im Souterrain Vereinsräume anbot.


1937


1937 war die Location ein Reichsnährstand. Dies bedeutet das hier die Lebensmittelverteilung für Hamburg und Schlesweg-Holstein war und hier Lebensmittel rationiert und durch Lebensmittelkarten ausgegeben wurden.


1928


Das Kontorhaus Leder-Schüler in Hamburg wurde 1928 für ein Lederverarbeitendes Unternehmen erbaut. Der Architekt war Fritz Höger. Das Gebäude in dezent expressionistischem Architekturgewand mit dunkler Klinkerfassade und grünen Sprossenfenstern steht unter Denkmalschutz.

Das Haus liegt an der Ecke Heidenkampsweg/Nordkanalstraße. Die Nordkanalstraße, an der der Eingang liegt, war ursprünglich ein Kanal, in dem Schiffe verkehrten. Dieser wurde bei Umbauten in der Hamburger City Süd 1970 zugeschüttet. Seit dem rollt hier der Autoverkehr.